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BUSSGELDER GEGEN ILLEGALE FERIENWOHNUNGEN? – SPD-FRAKTION KRITISIERT FEHLENDEN ÜBERBLICK DER VERWALTUNG

Aus der SPD-Fraktion Dresden
PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 23. Juli 2025

Der Umgang mit Ferienwohnungen in Dresden beschäftigt den Stadtrat und die Stadtverwaltung schon seit einiger Zeit. So hatte der Rat Anfang 2024 den Auftrag erteilt, eine Satzung gegen Zweckentfremdung vorzulegen, die die Umwandlung von Miet- in Ferienwohnungen deutlich erschwert. Doch auch ohne diese Satzung braucht es für die dauerhafte Nutzung als Ferienwohnung eine Genehmigung des Bauaufsichtsamts. Bei nicht genehmigten Nutzungsänderungen handelt es sich schließlich um eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 87 Sächsische Bauordnung.

Wie zwei Anfragen von SPD-Stadtrat Stefan Engel nun ergeben haben, hat das Bauaufsichtsamt der Stadt aber keinerlei Überblick über das eigene Behördenhandeln: So ist weder bekannt, wie viele Umwandlungen von Miet- in Ferienwohnungen genehmigt wurden, noch wie viele Bußgelder verhängt wurden, wenn diese Nutzungsänderung nicht beantragt wurde (Anfrageantworten siehe Anhang). Das verwundert, da der Stadtrat die Verwaltung schon 2019 beauftragt hatte, eine belastbare Datengrundlage zur Zweckentfremdung von Wohnraum zu schaffen.

Dazu erklärt Stefan Engel, Sprecher für Stadtentwicklung und Bau der SPD-Fraktion:

„Ich gewinne den Eindruck, dass Teilen der Verwaltung der Wegfall von Mietwohnungen vollkommen egal ist. Es ist ja das Mindeste, einen Überblick über das eigene Behördenhandeln zu haben. Alle reden von Digitalisierung, aber hier scheitert man am Zusammentragen einfachster Zahlen. Dieses Datenchaos ist ein echtes Armutszeugnis. Eine sachliche Debatte im Stadtrat braucht auch eine belastbare Datengrundlage. Durch Ferienwohnungen verschwindet vor allem bezahlbarer Wohnraum in innerstädtischen Quartieren. Wer eine durchmischte Stadt will, muss dem entgegentreten.“

Vincent Seeberger, Mitglied im Wohnbeirat, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und von 2014 bis 2024 selbst Stadtrat, ergänzt:

„Die SPD-Fraktion im Stadtrat kämpft seit sechs Jahren gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum.Die Stadtverwaltung blockiert und verweigert die Arbeit: Auf die Satzung gegen Zweckentfremdung warten wir noch immer, belastbare Zahlen aus dem Bauaufsichtsamt gibt es auch nicht. Leipzig ist hier viel weiter. Betroffene haben uns berichtet, was die unregulierte Ausweitung von Ferienwohnungen mit ihrem Wohnumfeld macht. Die Nachbarschaft geht verloren, Ruhestörungen gehören zur Tagesordnung. Hier muss Dresden endlich handeln.“


SPD LEGT DISKUSSIONSPAPIER ZUR ZUKUNFT DER STADTTEILFESTE VOR

PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 27. Juni 2025

Pressemitteilung
Ordnung und Sicherheit

Die BRN ist Geschichte – aber die Idee eines lebendigen, vielfältigen Stadtteilfests lebt weiter. Mit einem neuen Diskussionspapier bringt die SPD Dresden-Neustadt Vorschläge in die Debatte ein, wie ein solches Fest in Zukunft aussehen könnte.

Julia Hartl, Neustadt-Stadträtin der SPD-Fraktion, erklärt:

Gerade das Louisenstraßenfest hat deutlich gemacht, welche Straßen- und Nachbarschaftsfeste in der Neustadt auf Zustimmung stoßen – und welche nicht. Wir haben 2022 gemeinsam mit dem Stadtrat Johannes Lichdi ein Modell nach Regensburger Vorbild vorgeschlagen, bei dem die Stadt wieder selbst als Veranstalterin auftritt und Veranstaltungen ausschreibt. Aber mit der aktuellen rechten Stadtratsmehrheit ist ein solches Konzept bis zur nächsten Wahl 2029 nicht umsetzbar. Deshalb denken wir weiter: Unser neuer Vorschlag ist ein dezentrales Kultur- und Nachbarschaftsfest, das an bestehende Initiativen anknüpft, Vielfalt sichtbar macht und ohne kommerziellen Überbau auskommt.

Christian Demuth, Stadtbezirksbeirat der SPD Dresden-Neustadt, ergänzt:

Wir beobachten: Es entsteht längst etwas Neues – nur nicht zentral organisiert. An mehreren Juni-Wochenenden rund um den alten BRN-Termin gab es bereits vielfältige Veranstaltungen – vom Bunten Sommer über die Fête de la musique bis hin zu Clubkonzerten, Nachbarschaftsfesten und der Queer Pride. Unser Papier fragt: Können wir aus diesen vielen einzelnen Formaten mehr Gemeinschaft machen? Wir schlagen vor, kleine Straßenfeste gezielt zu unterstützen – etwa durch städtische Hilfe bei der Verkehrsbeschilderung. Und wir fordern, dass der Aufwand für größere Feste nicht weiter auf Ehrenamtliche abgewälzt wird. Terrorsperren zu finanzieren ist keine Aufgabe von Privatpersonen. Wir brauchen Menschen, die mit Engagement, Ideen und Durchhaltevermögen solche Feste organisieren – und wir müssen ihnen das Leben leichter machen.


BELIEBTE FESTE IN GEFAHR – SPD-FRAKTION FORDERT STÄDTISCHE ÜBERNAHME DER TERRORSCHUTZ-KOSTEN

Aus der SPD-Fraktion Dresden
PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 23. Mai 2025

Die SPD-Stadtratsfraktion Dresden warnt vor dem Aus zahlreicher beliebter Veranstaltungen durch die hohen Auflagen für Terrorabwehrmaßnahmen. Sie fordert, dass die Landeshauptstadt die entstehenden Terrorschutzkosten wesentlich – im besten Fall vollständig – übernimmt, um die kulturelle Vielfalt und das gesellschaftliche Leben in Dresden zu erhalten.

Die SPD-Fraktion nimmt die Sorgen der Veranstalter und Bürger:innen sehr ernst. Die Gewährleistung der Sicherheit vor terroristischen Gefahren ist eine wichtige Aufgabe und wird von der Stadtverwaltung auch richtigerweise verfolgt. Sie ist jedoch eine staatliche bzw. hoheitliche Aufgabe und darf nicht einfach auf private Vereine oder Veranstalter abgewälzt werden. Gelingt hier keine schnelle Lösung, droht Dresden ein empfindlicher Verlust an kultureller Vielfalt und lebendigem gesellschaftlichem Leben.

Kristin Sturm-Karls, Sprecherin für Wirtschaft und Tourismus der SPD-Stadtratsfraktion, betont:

Die aktuellen Auflagen bringen unsere Veranstalter in existenzielle Nöte. Wir haben volles Verständnis für den Unmut und die Überforderung der Festival-Organisatoren – ob ehrenamtlicher Verein oder professioneller Veranstalter. Es kann nicht sein, dass ausgerechnet jene, die mit großem Engagement Jahr für Jahr Dresden mit Leben erfüllen, nun auf den exorbitanten Sicherheitskosten sitzenbleiben sollen. Hier muss die Stadt dringend gegensteuern. Wir stehen fest an der Seite der Veranstalter und wollen pragmatische Lösungen finden, damit kein Fest in Dresden aus Kostengründen ausfallen oder zusammengestrichen werden muss.

Um schnell zu Ergebnissen zu kommen, schlägt die SPD-Fraktion vor, dass die Polizeibehörde vorübergehend Straßensperrungen und Absicherungen übernehmen könnte, damit traditionelle Veranstaltungsorte wie die Pillnitzer Landstraße beim Elbhangfest wieder genutzt werden können.
Zudem wird die SPD-Fraktion Akteneinsicht in die angekündigten Gespräche zwischen Stadtverwaltung, Polizei und der Veranstaltungswirtschaft beantragen, um eine zügige Lösung zu unterstützen.

Sollte die Stadtverwaltung nicht zeitnah im Sinne der Veranstalter handeln, wird die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag im Stadtrat stellen, der eine substanzielle Beteiligung der Stadt an den Terrorschutzkosten vorschlägt.

Zum Hintergrund:

Die Stadtverwaltung plant derzeit, die Kosten für Sicherheitsmaßnahmen gegen Terrorgefahren (etwa mobile Fahrzeugsperren) vollständig auf die Veranstalter abzuwälzen. Übereinstimmende Berichte zeichnen ein alarmierendes Bild: Mehrere etablierte Veranstaltungen sehen sich durch zusätzliche Auflagen vor finanziellen Problemen und geraten in Gefahr.

So musste beispielsweise das diesjährige Dixieland-Festival seine Jazzmeile auf der Prager Straße verkleinern, weil die ursprünglich geplanten Terror-Barrieren unfinanzierbare 120.000 Euro gekostet hätten. Auch das traditionsreiche Elbhangfest kann 2025 voraussichtlich nicht wie gewohnt stattfinden: Erst acht Wochen vor Festivalbeginn wurden dem ehrenamtlichen Veranstalterverein städtische Auflagen für ein umfassendes Terrorschutzkonzept mit Straßensperrungen mitgeteilt, die finanziell (ca. 33.000 € Mehrkosten) und logistisch nicht zu stemmen ist. Die Konsequenz: Auf die Sperrung der Pillnitzer Landstraße – Herzstück des Festes – muss aktuell verzichtet werden. Diese Beispiele zeigen, wie ernst die Lage ist – und dass dringender Handlungsbedarf besteht.


ANPASSUNG DER VERKEHRFÜHRUNG AN DER ALBERTBRÜCKE – WURDE AUCH ZEIT!

Aus der SPD-Fraktion Dresden
PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 16. Mai 2025

Heute hat die Stadtverwaltung ihre Planungen zur Anpassung von Verkehrsführungen rund um die Albertbrücke der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Brücke hat seit dem Entfall der Carolabrücke eine deutlich höhere Verkehrsfunktion und wird mittlerweile von drei Straßenbahnlinien, deutlich mehr Radverkehr und täglich über 32.000 Autos frequentiert. Die Pläne der Verwaltung sehen konkret u.a. vor, für den Autoverkehr von der Wigardstraße einen zweiten Rechtsabbieger auf die Albertbrücke zu schaffen, die Glacisstraße zu entlasten und eine Unfallstelle mit dem Radverkehr am Sachsenplatz zu entschärfen.

Dazu erklärt Stefan Engel, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

Es wurde Zeit, dass die Verwaltung endlich die Anpassung der Verkehrsführung angeht. Der zweite Rechtsabbieger auf die Albertbrücke ist eine sinnvolle Maßnahme. Schon im Herbst 2024 wurde im Bauausschuss darüber gesprochen. Damit kommt die Straßenbahn ein Stück besser über die Brücke und der Autoverkehr bleibt trotzdem leistungsfähig.  Hier verliert die DVB gerade wertvolle Fahrzeit. Die Verlagerung des Verkehrs auf die Wigardstraße begrüßen wir. Es ist nicht sinnvoll, dass der zusätzliche Verkehr derzeit am HSKD und der Oberschule an der Glacisstraße vorbeifährt. Hier geht es auch um die Sicherheit von Schulwegen. Ich erwarte von der Verwaltung aber, dass sie den Verkehr durch die Nebenstraßen der Inneren Neustadt im Blick behält. Der Entfall des Linksabbiegers führt hier zu einer Verlagerung. Der Baubürgermeister tut gut daran, alle Maßnahmen dauerhaft zu überprüfen und bei Bedarf auch wieder anzupassen. Hier ist Pragmatismus gefragt.


VERWALTUNG WEISS NICHT, WAS SIE SELBST GENEHMIGT – SPD-FRAKTION KRITISIERT DATENCHAOS BEI ZWECKENTFREMDUNG VON WOHNRAUM

Aus der SPD-Fraktion Dresden
PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 15. Mai 2025

Die zweckwidrige Umwandlung von Mietwohnungen in Ferienunterkünfte stellt gerade in der Dresdner Altstadt und Neustadt ein ernstzunehmendes Problem dar. Nachdem der Stadtrat schon im Februar 2024 einen entsprechenden Auftrag zur Erarbeitung einer Satzung gegen die Zweckentfremdung beschlossen hatte, fragte die SPD-Fraktion beim April-Stadtrat nach dem aktuellen Stand (weitere Infos: https://spd-fraktion-dresden.de/2025/04/11/stadtverwaltung-verschleppt-kampf-gegen-verdraengung-von-wohnraum/). Im Nachgang meldeten sich einige Bürgerinnen und Bürger bei der SPD-Fraktion und berichteten von ihren Erfahrungen.

SPD-Stadtrat Stefan Engel nahm dies zum Anlass, bei der Stadtverwaltung zu erfragen, wie sich die Umwandlung von Miet- in Ferienwohnungen in den Jahren 2020 bis 2024 entwickelt hat. Auch wenn die Umwandlung derzeit nicht verboten ist, muss diese beim Bauaufsichtsamt trotzdem beantragt werden. Ernüchternde Antwort der Verwaltung: „Eine statistische Erfassung der Antragszahlen für Nutzungsänderungen in Ferienwohnungen wird durch das Bauaufsichtsamt nicht vorgenommen.“ Eine Recherche sei nur „händisch“ möglich (Verwaltungsantwort siehe hier). Diese Aussagen verwundern, schließlich hatte der Dresdner Stadtrat schon im Jahr 2019 auf Antrag von SPD, Linken und Grünen beschlossen “ […] umgehend eine Datengrundlage für die Stadt Dresden zu schaffen, aus der ersichtlich ist, in welchem Ausmaß Wohnraum zweckentfremdet wird und wie sich das auf den Mietwohnungsmarkt auswirkt.“ (Beschlussausfertigung A0507/18).

Dazu erklärt Stefan Engel, Sprecher für Stadtentwicklung und Bau der SPD-Fraktion:

Das Datenchaos bei den Ferienwohnungen ist ein Armutszeugnis. Die Verwaltung muss doch wissen, was sie selbst genehmigt hat? Wie soll der Stadtrat sachlich über ein Problem diskutieren, wenn die Verwaltung ihren Job nicht macht? Betroffene haben uns berichtet, was die unregulierte Ausweitung von Ferienwohnungen mit ihrem Wohnumfeld macht. Die Nachbarschaft geht verloren, Ruhestörungen gehören zur Tagesordnung. Hier muss Dresden endlich handeln. Durch Ferienwohnungen verschwindet vor allem bezahlbarer Wohnraum in innerstädtischen Quartieren. Wer eine durchmischte Stadt will, muss dem entgegentreten.

Vincent Seeberger, Mitglied im Wohnbeirat, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und von 2014 bis 2024 selbst Stadtrat, ergänzt:

Seit sechs Jahren kämpft die SPD-Fraktion im Stadtrat gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum. Leider lässt sich die Stadtverwaltung dabei extrem viel Zeit. Während in Leipzig schon eine Satzung gegen die Umwandlung von Miet- in Ferienwohnungen gilt, sieht Dresden das immer noch als neues Aufgabenfeld. Währenddessen geht Monat für Monat wertvoller Wohnraum verloren. Wohnraum ist zum Wohnen da. Mit ist vollkommen unklar, warum die Verwaltung den Ratsbeschluss aus dem Jahr 2019 nicht erfüllt.


WAS WIRD DORT GEBAUT? – SPD-FRAKTION KRITISIERT GEHEIMNISKRÄMEREI UM NEUES BAUVORHABEN IN DER NEUSTADT

Aus der SPD-Fraktion Dresden
PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 14. Mai 2025

Viele Menschen in der Dresdner Neustadt wundern sich aktuell, was für ein Bauprojekt an der Ecke Pulsnitzer Straße / Ecke Bautzner Straße in den Startlöchern steht. Auf dem früheren Parkplatz gegenüber dem Café Neustadt wurde mittlerweile eine große Baugrube ausgehoben und der Gehweg ist gesperrt. Hinweise, was hier konkret entstehen soll, gibt es aber bisher nicht. Zu dem Bauvorhaben finden sich auch online keine konkreten Planungen oder Visualisierungen.

Die Vorbereitungsarbeiten waren Anlass für die SPD-Fraktion, genauer nachzufragen. In der Gestaltungskommission am 11. April verwies die Stadtverwaltung auf Nachfrage von SPD-Stadtrat Stefan Engel auf im Jahr 2017 –  also vor acht Jahren – vorgestellte Planungen die nun umgesetzt würden. Weiterhin wurde eine schriftliche Zuarbeit zugesichert, die den Bauausschuss einen Monat später am 8. Mai auch erreichte. Laut den vorliegenden Dokumenten ist auf dem Grundstück ein massiver sechs- bis siebengeschossiger Bau in weißer Optik geplant, der unmittelbar an die bestehenden drei- bis viergeschossige Bebauung Richtung Martin-Luther-Platz anschließen soll. Die Baugenehmigung für das Projekt wurde insgesamt fünfmal verlängert und Vorhabenträger und Stadt führten zwischenzeitlich einen Gerichtsprozess. Federführend für das Projekt soll pohl+pohl architekten sein, die auch schon Neubauten in weißer Optik an der Lennéstraße und in der Nähe des Waldschlößchens realisiert haben.

Dazu erklärt Julia Hartl, SPD-Stadträtin für die Neustadt:

Transparenz und Bürgerbeteiligung sehen anders aus. Wenn ein Bauprojekt dieser Größe entsteht, braucht es auch eine angemessene Kommunikation. Diese Geheimniskrämerei ist ein Armutszeugnis. Stadtverwaltung und Vorhabenträger sollten auch bei Projekten ohne förmliches Bebauungsplan-Verfahren zumindest ein Mindestmaß an Information sicherstellen. Anwohner:innen und Stadtbezirksbeirat gewinnen den Eindruck, dass hier im Geheimen wieder mal eine Ecke der Neustadt zugebaut wird.

Stefan Engel, Sprecher für Stadtentwicklung und Bau der SPD-Fraktion ergänzt:

Der Entwurf für das Bauprojekt wirft erhebliche städtebauliche Fragen auf. Diese Planung fügt sich nicht sinnvoll in die Neustadt ein. Das Grundstück wird maximal verwertet, auf die Nachbarbebauung wird keine Rücksicht genommen. Ich habe auch große Zweifel, ob die Gestaltung der Fassaden eine angemessene Qualität haben wird. Wir befürchten einen austauschbaren Neubau, der genauso auch in Stuttgart oder Rotterdam stehen könnte. Der Stadtrat hat die Gestaltungsleitlinien beschlossen, damit Dresden auch als Dresden erkennbar ist. Bauliche Lückenschlüsse sind sinnvoll, aber sie brauchen auch eine angemessene Qualität und Dichte.

Termine

Veranstaltungen


HEUTE
09.11.
Stolperstein-Erinnerungsgang

Auch in diesem Jahr wird der OV-Neustadt einen Stolperstein-Erinnerungsgang durch die Neustadt durchführen. Wir wollen gemeinsam Stolpersteine in der Neustadt aufsuchen, reinigen, Innehalten und an die Menschen und ihre Schicksale erinnern. Unsere Route umfasst etwa 14 Stationen und wird ca. 1,5 h dauern.
Seid herzlich eingeladen zum Erinnerungsgang gemeinsam mit Mitgliedern unseres Ortsvereins und bringt sehr gerne Menschen mit.
Wenn ihr selber Blumen und Kerzen mitbringen möchtet, macht das gern.

Start 17.30 Uhr | Die Genossenschaft| Kamenzer Str. 12 | 01099 Dresden


HEUTE
16.11.
Mitgliederversammlung

Einmal im Monat trifft sich die SPD in der Dresdner Neustadt, um in einer Mitgliederversammlung einem aktuellen politischen Thema zu widmen. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

19.00 Uhr | Die Genossenschaft| Kamenzer Str. 12 | 01099 Dresden


HEUTE
30.11.
Ortsvereinsvorstand

Einmal im Monat trifft sich der Vorstand des Ortsvereins mitgliederöffentlich, um die Arbeit der SPD in der Dresdner Neustadt zu planen.

18.30 Uhr | Die Genossenschaft| Kamenzer Str. 12 | 01099 Dresden

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