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Aus der SPD-Fraktion Dresden
PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 15. Dezember 2025

Der Dresdner Stadtrat hat im März 2025 die Realisierung eines Fahrradparkhauses am Bahnhof Neustadt für 3,8 Millionen Euro beschlossen. Ziel war es, die seit Jahren katastrophale Abstellsituation auf dem Schlesischen Platz endlich zu beenden. Nach den damaligen Angaben der Verwaltung sollte der Bau im Juli 2025 beginnen. Dieser Zeitplan ist inzwischen Makulatur. Auf Anfrage von SPD-Stadtrat Stefan Engel teilt die Verwaltung in einer Anfrageantwort nun mit, dass der eigentliche Baustart erst für Juni 2026 vorgesehen ist. Die Fertigstellung verschiebt sich von Juli 2026 auf voraussichtlich August 2027. Damit verzögert sich das Projekt um mehr als ein Jahr gegenüber den ursprünglichen Zusagen.
Als Grund für die Verzögerung nennt die Verwaltung nachträgliche Abstimmungen mit der Deutschen Bahn. In direkter Nachbarschaft zum geplanten Fahrradparkhaus soll ein digitales Stellwerk entstehen. Der daraus resultierende Abstimmungsbedarf sowie der verzögerte Ankauf der benötigten Flächen hätten zu der Verschiebung geführt. Finanzielle Auswirkungen wird die Verzögerung zunächst nicht haben, da der Bewilligungszeitraum der 2,4 Millionen Euro Bundesfördermittel bis Oktober 2025 verlängert werden konnte.
Dazu erklärt Stefan Engel, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat:
Das Fahrradparkhaus am Bahnhof Neustadt ist dringend notwendig, doch die Umsetzung kommt kaum voran. Noch im Februar 2025 wurde im Bauausschuss ein Baustart im Juli 2025 angekündigt. Heute wissen wir: Daraus wird nichts. Die Abstellsituation am Schlesischen Platz ist eine Katastrophe. Die Zahl der Ein- und Auspendler mit der Bahn ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Da braucht es auch vernünftige Abstellplätze für Fahrräder am Bahnhof. Eine enge Abstimmung mit der Deutschen Bahn ist notwendig. Dennoch erwarte ich bei einem beschlossenen Großprojekt eine realistische Zeitplanung und ein frühzeitiges Erkennen solcher Konflikte. Der Stadtrat darf nicht erst im Nachhinein erfahren, dass zentrale Termine nicht zu halten sind. Die Verwaltung steht jetzt in der Verantwortung, den Stadtrat transparent über den Projektfortschritt zu informieren. Auch beim Fernbusbahnhof und Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof hapert es ja gewaltig.
Aus der SPD-Fraktion Dresden
PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 2. Dezember 2025

Die CDU/SPD-Landesregierung hat bei ihrer heutigen Kabinettsitzung die lückenlose Fortführung der Mietpreisbremse für Dresden und Leipzig ab dem 1. Januar 2026 bis zum 30. Juni 2027 beschlossen. Die Mietpreisbremse ist eine wohnungspolitische Regelung, nach der neue Mietverhältnisse im Regelfall maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen. Ausgenommen sind Neubauwohnungen, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals bezugsfertig wurden, sowie Wohnungen, die erstmals nach einer umfassenden Modernisierung vermietet werden. Diese Regelung gilt seit 2022 auch in Dresden.
Die SPD-Ratsfraktion Dresden hatte in den vergangenen Monaten mit Anfragen mehrfach Druck für die Verlängerung gemacht (u.a.: https://spd-fraktion-dresden.de/2025/08/21/verlaengerung-der-mietpreisbremse-in-dresden-ministerin-kraushaar-muss-endlich-handeln/). Die Landeshauptstadt Dresden hatte im Rahmen des Anhörungsverfahrens eine positive Stellungnahme zur Verlängerung des Instruments abgegeben.
Dazu erklärt Stefan Engel, stellv. Vorsitzender und Sprecher für Stadtentwicklung der SPD-Fraktion Dresden:
Die Mietpreisbremse ist für Dresden ein extrem wichtiges Instrument. Ohne die Verlängerung würden neue Mietverhältnisse in unserer Stadt deutlich teurer. Durch den Beschluss der schwarz-roten Landesregierung wird das nun abgewendet. Für die Verlängerung hat sich die SPD auf Landes- und Stadtebene intensiv eingesetzt. Die Stadtverwaltung hat mehrfach deutlich gemacht, dass Dresden die Mietpreisbremse weiter braucht. Gerade durch die Großansiedlungen hat der Dresdner Wohnungsmarkt eine starke Dynamik. Der Zuzug darf nicht zulasten der normalen Dresdner Bevölkerung gehen. Für bezahlbare Wohnungen brauchen wir die Mietpreisbremse, andere wohnungspolitische Instrumente und natürlich ausreichend Neubau.
Hintergrund: Pressemitteilung des SMIL – https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1092960
Aus der SPD-Fraktion Dresden
PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 25. November 2025

Dresden. Seit fünf Jahren sorgen die „Nachtschlichter:innen“ an Wochenenden für ein respektvolleres Miteinander im Nachtleben der Neustadt. Entstanden ist das Projekt auf Vorschlag von SPD und Grünen im Stadtbezirksbeirat Neustadt. Es vermittelt in Konfliktsituationen, stärkt ein friedliches Feierklima und unterstützt dabei, Belastungen für Anwohnende zu reduzieren. Aus Sicht von Sophie Koch (Mitglied des Sächsischen Landtages, SPD-Fraktion) sowie Julia Hartl (Stadträtin, SPD) zeigt sich: Die Präsenz der Nachtschlichter:innen wirkt – und sollte dauerhaft abgesichert und weiterentwickelt werden.
In der Neustadt sei das Nachtleben ein wichtiger Bestandteil der Kultur, zugleich aber auch immer wieder Auslöser für Konflikte, die Anwohnerinnen und Anwohner betreffen, so Stadträtin Julia Hartl:
„Die Nachtschlichter:innen schaffen spürbar Entlastung. Sie sind vor Ort, sprechen deeskalierend mit Feiernden und sensibilisieren dafür, dass Rücksichtnahme Teil einer lebendigen Neustadt sein muss. Die Zahl der gestiegenen Awareness-Fälle, um die sich die Nachtschlichter:innen in 2025 gekümmert haben, zeigt, dass der Bedarf für das Projekt weiter groß ist. Deshalb braucht es eine verlässliche finanzielle Grundlage – nicht nur kurzfristige Förderung. Wir müssen die Nachtschlichter:innen dauerhaft absichern, damit sie weiter wirken können“
Die Dresdner Landtagsabgeordnete Sophie Koch (SPD-Fraktion), deren Wahlkreis die Neustadt umfasst, hebt die Bedeutung präventiver Angebote besonders hervor. Junge Menschen bräuchten Orte, an denen sie sich aufhalten und frei begegnen können – gleichzeitig müsse Rücksicht gegenüber Anwohnenden selbstverständlich bleiben.
„Das Projekt zeigt, dass gelingende Konfliktprävention nicht mit Strafen oder mehr Kontrolle beginnt, sondern mit Ansprechbarkeit und Verständnis. Das ist ein Ansatz, von dem weitere Stadtteile profitieren können. Wir sollten ernsthaft prüfen, ob die Nachtschlichter:innen perspektivisch auch in anderen Quartieren eingesetzt werden können.“
Aus der SPD-Fraktion Dresden
PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 12. November 2025

Zur städtischen Pressemitteilung anlässlich des “Aktionstag Suchtberatung” am 13. November erklärt Julia Hartl, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat:
In der offiziellen Pressemitteilung der Stadt heißt es, jeder in Suchtberatung investierte Euro spare 17 Euro an gesellschaftlichen Folgekosten. Wer solche Zahlen selbst anführt, sollte dann aber auch bereit sein, die entsprechenden Mittel bereitzustellen.
Im aktuell beschlossenen Doppelhaushalt 2025/26 wurden die Ansätze für Suchtberatung und Prävention gegenüber 2024 spürbar reduziert.
Dass die Stadt einerseits öffentlich betont, wie wirksam Suchtberatung ist, und gleichzeitig die Mittel kürzt, ist ein Widerspruch, der kaum zu ertragen ist. Das ist blanker Zynismus gegenüber den Fachkräften und den Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind
kritisiert Hartl.
Die SPD-Fraktion wird die Stadtspitze beim nächsten Haushalt an ihren eigenen Worten messen.
Wenn das Thema Prävention wirklich so wichtig ist, wie es die Verwaltung selbst behauptet, dann muss das auch im Haushalt sichtbar werden. Alles andere bleibt Symbolpolitik auf dem Rücken der Betroffenen und der Fachkräfte
so Hartl abschließend.
Aus der SPD-Fraktion Dresden
PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 25. September 2025

Auf dem nördlichen Albertplatz zwischen Artesischem Brunnen und Alaunstraße bleibt es nachts dunkel. Die vorhandenen Straßenlaternen (sogenannte Licht-Stelen) funktionieren seit geraumer Zeit nicht mehr. Die Fläche wird faktisch nur noch von den Leuchtreklamen der ansässigen Geschäfte erhellt. Gleichzeitig ist der Bereich auch nachts von Fuß- und Radverkehr stark frequentiert und nach Einschätzung der Polizei ein Kriminalitätsschwerpunkt.
Die SPD-Stadträtin Julia Hartl hat deswegen eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt, wann die Leuchten repariert werden sollen. Ergebnis: Gar nicht. OB Hilbert antwortet gar, die Licht-Stelen seien nicht defekt, die Leuchtkraft dieser alten Leuchten sei jedoch “bauartbedingt nicht sehr groß”.
Dazu erklärt Julia Hartl, SPD-Stadträtin für die Dresdner Neustadt:
Die Aussagen aus dem Rathaus kann man nur noch als Realsatire bezeichnen. Wie kommt man zu so einem Ergebnis? Indem man 12 Uhr mittags die Beleuchtung prüft? Statt ihre Arbeit zu erledigen und einen verkehrssicheren Zustand herzustellen, betreibt die Stadtverwaltung Realitätsverweigerung. Auf die Frage nach Kriminalprävention und Strafverfolgung sinngemäß zu antworten ‘Wer sich unsicher fühlt kann doch an der Straße langgehen’ ist darüber hinaus eine Frechheit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere den Anwohnerinnen und Anwohnern in dem Quartier am Artesischen Brunnen. Wir fordern die Verwaltung auf, die Beleuchtung unverzüglich zu reparieren. Das werden wir auch dem Stadtbezirksbeirat Neustadt zum Beschluss vorschlagen.
Aus der SPD-Fraktion Dresden
PRESSEMITTEILUNG | Dresden, 11. September 2025

Zum diesjährigen Tag der Wohnungslosen am 11. September macht Stadträtin und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Julia Hartl auf die wachsende Notlage aufmerksam:
„In Dresden sind aktuell 425 Menschen offiziell wohnungslos – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023, als es 343 waren. Und das sind nur die registrierten Zahlen. Die Dunkelziffer und die verdeckte Wohnungslosigkeit liegen deutlich höher. Diese Entwicklung ist alarmierend und darf von Politik und Stadtgesellschaft nicht hingenommen werden“, erklärt Hartl.
Sie betont, dass Einrichtungen wie die Straßensozialarbeit von SAFE Dresden und der Heilsarmee unverzichtbar seien und nicht dem Rotstift zum Opfer fallen dürften. Auch die kirchlichen Nachtcafés, die in den vergangenen Jahren oft an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen sind, müssten unbedingt gesichert werden. Ebenso gilt es, Suppenküchen in der Neustadt und in Pieschen sowie weitere niedrigschwellige Angebote als wichtige Anlaufstellen für Betroffene zu erhalten.
„Es geht nicht nur darum, bestehende Strukturen zu verteidigen – wir brauchen einen Ausbau von Angeboten und Beratungsstellen, damit Menschen in Notlagen die richtige Unterstützung erhalten. Wohnungslosigkeit darf nicht zur Normalität werden“, so Hartl abschließend.
Termine
Veranstaltungen
Einmal im Monat trifft sich der Vorstand des Ortsvereins mitgliederöffentlich, um die Arbeit der SPD in der Dresdner Neustadt zu planen.
18.30 Uhr | Die Genossenschaft| Kamenzer Str. 12 | 01099 Dresden
Wir, die SPD-Mitglieder im Stadtbezirksbeirat, laden dich herzlich zur Vorbesprechung der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Neustadt-Parlaments ein. Wir schauen uns gemeinsam die Punkte an, diskutieren unsere Voten dazu und planen eigene Initiativen. Komm gern dazu! Wir freuen uns auf deine Sicht, frische Ideen und eine lebendige Runde.
18.00 Uhr | Die Genossenschaft| Kamenzer Str. 12 | 01099 Dresden
Ihr bringt euch, die Themen, und vielleicht noch eine Freundin und einen Freund mit und wir diskutieren offen über alles. Ob Lieferkettengesetzt, ICE, Vermögenssteuer, die kaputte Turnhalle in eurer Schule oder die Rettung der SPD und unserer Demokratie.
18.30 Uhr | Die Genossenschaft| Kamenzer Str. 12 | 01099 Dresden